Als das Schneeglöckchen fliegen lernte

Jülich 1794: Luise Maas ist eine talentierte Heilerin. Zusammen mit ihrem Vater, einem ehemaligen Feldscher, und ihrem älteren Bruder Friedrich stellt sie Heilmittel zusammen und kümmert sich um die alltäglichen Wehwehchen der Nachbarschaft, wodurch die Familie zu bescheidenem Wohlstand kommt.

Es kommt jedoch zum Krieg mit Frankreich und ihre Heimat wird von feindlichen Truppen besetzt. Ihr Bruder, der sich im Widerstand engagiert, wird verhaftet und hingerichtet, ihre Familie verarmt. Der Krieg und der harte Winter bringen Missernten und Hungersnot, die Menschen lehnen ihre neuen Herren und ihre neumodischen Werte ab.

Als kurz darauf eine Kompanie französischer Soldaten ihrer Heimatstadt stationiert wird, scheint die Situation vollkommen zu eskalieren. Zu allem Überfluss ist Capitaine Adrien Charretier, der neue Kommandant, ein überschätzter und heillos überforderter Emporkömmling, der seine eigenen Leute nicht zu kontrollieren weiß. Es kommt zu Übergriffen auf die Bevölkerung, gleichzeitig formiert sich Widerstand.

Auch Luise engagiert sich zusammen mit Michael Büderich, dem besten Freund ihres verstorbenen Bruders, im Widerstand, wird jedoch verhaftet. Dabei muss sie jedoch feststellen, dass die Grenzen zwischen Gut und Böse, Kriegsgewinner und -verlierer nicht leicht zu ziehen sind und sie mit den Franzosen zusammenarbeiten müssen, wenn sie die Situation für ihre Landsleute erträglich machen wollen.

 

Leseprobe

 

 

Zusatz-Kapitel

 

Kommentare

Du hast einfach eine Art zu schreiben, echt Wahnsinn und hast mich von der ersten Sekunde an gefesselt.
– Maria S.
Der Prolog … was für ein starker Einstieg in die Geschichte von und um Luise Maas. Zurückversetzt in eine Zeit, die für die Menschen bestimmt nicht leicht war. Ich war direkt im Geschehen um die Hinrichtung gefangen.
– Gabi Sowa (Testleserin)
Der Einstieg in den Prolog ist wirklich gut gelungen. Auch die Protagonisten sind gut beschrieben. Ich konnte mich gut in die emotionale Situation der Protagonistin hineinversetzen. Auch die Hinrichtung ist erstaunlich detailliert beschrieben, aber nicht ausartend. Ich würde weiterlesen, da ich doch wissen möchte, wie die Geschichte sich weiterentwickelt.
– anonym (via Instagram)
Besonders die Historie bringst du mit seinem Schreibstil gut heraus, sodass ich mich direkt in die Vergangenheit zurückversetzt gefühlt habe.
– Kristin W. (Testleserin)
Jocelyn Garber beschreibt das Leben im ausgehenden 18. Jahrhundert so detailliert, dass man sofort in die Story hineinfindet
– Maren H. (Testleserin)
Ich fand die Liebesgeschichte so romantisch!!!
– Jennifer V (Testleserin)
Endlich jemand, der sich dieser Epoche annimmt und sich mit Randfiguren der Geschichte beschäftigt!
– Sven P. (via Instagram)
Ich liebe Jocelyns Art zu schreiben. Ich habe das Manuskript in wenigen Tagen verschlungen!
– Ruth P. (Testleserin)
Die Idee die Geschichte aus drei Perspektiven zu erzählen, fand ich super! Dadurch hat man das Gefühl einen Rundum-Blick zu erhalten und versteht Missverständnisse zwischen Freund und Feind direkt viel besser. Toller Ansatz!
– Jakub S.